ARMORED SAINT

Diese Freiheit ist unbezahlbar!

Wenn von unterbewerteten Bands in unserer Szene die Rede ist, wird – völlig unabhängig davon, in welchen Subgenres sich die Diskussionspartner auch immer beheimatet fühlen - ein Name wohl niemals fehlen: ARMORED SAINT. Das Quintett hat sich zwar durch ihre fulminanten, mitreißenden Live-Shows einen fast schon legendären Status erspielen können, wusste bislang aber auch mit sämtlichen Studioveröffentlichungen für Euphorie zu sorgen. Dass sie trotzdem in die Kategorie der „Geheimtipps“ eingeordnet werden, mag unverständlich und ungerecht wirken, ist aber wohl nicht mehr zu ändern.

Die Truppe scheint sich damit auch längst abgefunden zu haben, und vermeidet Äußerungen, was in der Karriere eventuell anders laufen hätte müssen.

Dabei begann die Geschichte der Band eigentlich sehr vielversprechend. So wurde schon kurz nach Gründung sowie den ersten Gigs in L.A., der umtriebige Brian Slagel auf die Formation aufmerksam und gab ihr die Chance den Track ‘Lessons Well Learned’ auf dem zweiten »Metal Massacre«-Sampler zu veröffentlichen. Damit konnte sich die Truppe nicht nur ins Rampenlicht spielen, auch die nachhaltige, bis heute anhaltende Liaison mit dem Metal Blade-Boss resultierte daraus. Der konnte sie zwar erst Jahre zu seinem Label lotsen, hat sie dafür aber bis heute unter Vertrag.

Dennoch war es das Major-Label Chrysalis, das sich um die ersten Veröffentlichungen kümmern sollte. Doch nach dem gefeierten Debüt »March Of The Saint« und den nicht ganz so euphorisch in Empfang genommenen »Delirious Nomad« und »Raising Fear«, verloren die Zuständigen von Chrysalis ihren Glauben an die Formation. So kam es, dass die sich die “SAINTS“ bald darauf endgültig unter die Fittiche von Mr. Slagel begaben, um mit »Symbol Of Salvation« im Jahr 1991 ihren Label-Einstand bei Metal Balde Records feiern konnten.

Davor, aber auch danach, war die Karriere der Kalifornier immer wieder von Erschütterungen geprägt. So verlor Gitarrist Dave Prichard im Februar 1990 seinen Kampf gegen Leukämie, ehe es nach einer Europa-Tournee als Support für die Scorpions Frontmann John Bush war, der sich ANTHRAX anschloss, um den dort abtrünnigen Joey Belladonna für vier Alben zu ersetzen. Da sich kurz danach auch alle anderen Bandmitglieder bei anderweitigen Projekten beteiligten, war – sehr zum Unmut der treuen Fans - das Ende der Band gekommen.

Doch die Formation tat sich abermals zusammen und ließ mit dem anno 2000 aufgelegten »Revelation« und dem bald darauf veröffentlichten »Nod To The Old School« gehörig aufhorchen. Und nicht nur damit, auch bei den danach gebuchten Shows wusste man vollends zu überzeugen. Das gilt auch für »La Raza«, das abermals einige Jahre auf sich warten hat lassen, sowie für das 2015er Epos »Win Hands Down« und das bis dato letzte Studioalbum »Punching The Sky«. Als mindestens ebenso imposant wie ihre Studiodreher lassen sich auch die bislang unters Volk gebrachten Live-Releases betrachten. Denn egal, welches davon man auch antestet, die unfassbare Live-Power des Quintetts, bestehend aus Sänger John Bush, Bassist Joey Vera, Drummer Gonzo Sandoval und den beiden Gitarristen Phil Sandoval und Jeff Duncan, konnte auf jedem auf beeindruckende Weise eingefangen werden. Da in Bälde mit »Emotion Factory Reset« das neunte Studioalbum des Fünfers in die Läden kommt, lag es nahe bei den Herrschaften nachzufragen, und alles Wissenswerte zum Dreher selbst, aber auch zur aktuellen Bandsituation in Erfahrung zu bringen.

John (JB) und Joey (JV) waren bereit, sich dem Zoom-Call zu stellen:

Eure Alben erscheinen immer wieder ohne großartige Ankündigung. Zwar gab es 2024 die Single ‘One Chain’, doch ansonsten war kaum etwas von Euch zu vernehmen. Und dann, plötzlich, dürfen wir uns an einem neunen Studioalbum erfreuen. Wie läuft das bei Euch?

JV: Unser Vorteil ist mittlerweile, dass wir uns in der Tat alle Freiheiten nehmen können, die wir brauchen. Das heißt, wir haben weder intern eine Vorgabe, ab wann mit dem Komponieren begonnen werden muss, noch gibt es verpflichtende Abgabetermine seitens der Plattenfirma. So war es auch dieses Mal ganz einfach für uns die Songs zusammen fertigzustellen, und in weiterer Folge auch aufzunehmen.

Wie darf man sich den Songwritingprozess denn bei Euch vorstellen?

JV: Das wird bei uns nicht anders funktionieren als bei anderen Bands. Wenn jemand eine Idee für ein Riff oder einen ganzen Song hat, teilt er seine Vorschläge mit den anderen. Dann, wenn das Material für gut empfunden wird, wird weiter daran gearbeitet. Vor allem mit John ist für mich dabei eine perfekt funktionierende Kollaboration entstanden, die sich im Laufe der Jahre etabliert hat. Wenn ich mit den Grundstrukturen eines Songs einigermaßen fertig bin, lasse ich ihn die Basis-Tracks hören, und er kommt dann meistens recht bald mit Gesangsmelodien, und mitunter sogar schon mit Textfragmenten an.

JB: Ja, so funktioniert das wirklich grandios. Ich weiß, dass ich mich auf Joey und die anderen verlassen kann, und mir kein „Schnellschuss“ vorgeschlagen wird.

Wohl nicht zuletzt die von Joey erwähnte „Freiheit“ sorgt auch dafür, dass ihr euch nie wiederholt. Oder seht ihr das anders?

JV: Grundsätzlich verstehe ich, was Du meinst. Aber davon sind wir zum Glück weit entfernt, auch wenn man die für uns typischen Elemente auf all unseren Scheiben findet. Aber ja, ich stimme Dir zu, dass diese Freiheit, die wir uns nehmen können, nicht von allen Menschen ähnlich genutzt werden würde.

JB: Daran spiegelt sich auch unsere Einstellung wider. Wir waren uns von Anfang an sicher, uns von nichts aufhalten zu lassen, und haben uns auch schon früher von niemandem etwas reinreden lassen.

Dafür braucht es nicht nur die entsprechende Einstellung, sondern selbstverständlich auch die Unterstützung der jeweiligen Business-Partner. Es ist schließlich längst nicht mehr üblich, so lange Zeit bei einem einzigen Label unter Vertrag zu sein.

Aber auch für eine Plattenfirma nicht, mit einer Band eine derart langfristige Kooperation einzugehen. So etwas entsteht nicht per Zufall, oder?

JV: Nein.Auch in diesem Fall können wir uns glücklich schätzen, denn wir können uns tatsächlich schon seit langen Jahren auf unsere Plattenfirma verlassen. Mehr noch, Metal Blade Records unterstützen uns nicht nur in allen Belangen, man gewährt uns auch sämtliche Freiheiten.

Mehr kann man sich als Band nicht wünschen. Ich glaub‘ zum Beispiel nicht, dass es viele Bands gibt, die das Veröffentlichungsintervall ihrer Alben nach ihrem eigenen Gutdünken gestalten dürfen. Wir können also wirklich befreit von allen Zwängen arbeiten, und wissen das auch zu schätzen. Diese Art von Freiheit ist einfach unbezahlbar!

Das klingt in der Tat beneidenswert. Von daher muss diese Kooperation als eine für beiden Seiten absolut zufriedenstellende betrachtet werden, oder?

JB: Für uns als Band auf jeden Fall, haha. Ich glaube aber auch, dass man beim Label durchaus zufrieden mit uns ist. Und das nicht nur, weil wir so nette und charmante Kerle sind, haha. Im Ernst, in erster Linie wahrscheinlich, weil wir uns unseren Businesspartnern, egal ob Label oder Management, gegenüber genauso loyal verhalten, wie wir das von unseren Fans gewohnt sind.

Eure Fans wissen ebenso zu schätzen, dass sie von Euch immer ein breitgefächertes musikalisches Sammelsurium offeriert bekommen. Anzunehmen, dass so etwas nur dann möglich ist, wenn die musikalischen Einflüsse ebenso breitgefächert sind.

JB: Exakt! So war es schon immer bei uns. Und damit meine ich jetzt nicht nur Joey und mich. Bei uns findets Du alles Mögliche als Einfluss. Das reicht vom Jazz über Country und Bluesgrass, bis hin zum reinrassigen Rock’n’Roll.

JV: Gute Musik lässt sich für mich nicht stilistisch festmachen, und schon gar limitieren. Es kann sein, dass Dir auch bei unseren Alben Passagen unterkommen, die Dich an vieles denken lassen, aber nicht an Heavy Metal.

Diese Offenheit habe ich schon immer geschätzt und der zuvor besprochenen Freiheit zugeordnet. Dasselbe lässt sich für mein Dafürhalten seit jeher auch auf eure Texte umlegen, für die Jonh zuständig ist. Schreibst du die Texte erst wenn die Musik fertig ist, oder wie läuft das bei Dir?

JB: Exakt. Zwar bin auch ich Besitzer eines kleinen Büchleins, in das ich immer wieder diverse Zeilen notiere, einen vollständigen Text habe ich zu jenem Zeitpunkt aber nur sehr selten vorrätig. Der Großteil davon ergibt sich tatsächlich immer erst dann, wenn die Musik nahezu komplett vorliegt. Aber ohne mir zwischenzeitlich immer weiter Mal etwas zu notieren, wäre das Texten nicht einfach für mich.

Woher beziehst Du denn die Inspirationen für deine Texte?

JB: Das ist auf der einen Seite nicht sonderlich spektakulär, denn es gibt so vieles rund um uns, dass ich in meinen Texten verarbeite. Gerade deshalb ist es aber gar nicht einfach, diese Frage zu beantworten. Wer meine Texte kennt, wird zudem wissen, dass ich verdammt gerne mit Worten spiele.

Das hat sich herumgesprochen. Der Titel »Emotion Factory Reset« geht dann wohl auch auf deine Kappe?

JB: Nein. Es war Phil, der damit ankam. Er meinte damit, dass es wichtig ist zuerst nachzudenken und sich Klarheit zu verschaffen, ehe man eine Reaktion von sich gibt. Mir hat der Titel von Anfang an gefallen, denn es kann in der Tat viel schief gehen, wenn die „Emotionsfabrik“ nicht richtig arbeitet. 

Sehr speziell und hochinteressant finde ich auch ‘Bottom Feeder’. Du singst nicht über den so bezeichneten Fisch, oder?

JB: Nein, haha. Wobei das auch mal ein interessanter Ansatz sein könnte. Als „Bottom Feeder“ bezeichnet man auch wirtschaftliche Aasfresser oder auch Widerlinge im Allgemeinen. Dadurch sollte ein Ansatz an Interpretationsmöglichkeit gegeben sein. Ich hoffe doch, dass mir das gelungen ist. Oder?

Doch, doch. Alles gut. Mich hat nur die Tatsache überrascht, dass man auch Gründler, wie die Fische hierzulande genannt werden, so bezeichnet. Mit der Erklärung von John komme ich ganz gut zurecht, und weiß in etwa, worum es geht.

JV: Das war schon immer eine der Stärken von John. Er schreibt Texte, die viel Interpretationsspielraum lassen.

JB: Danke für die Blumen, ich versuche mein Bestes.

Nicht zuletzt ist es exakt diese Tatsache, die klar macht, dass ihr mit euren Texten dem Hörer niemals eine Richtung vorgebt, was er von bestimmten Dingen halten soll. Man fühlt sich allerdings stets dazu animiert, sich ganz genau damit zu beschäftigen. Ist das eine Art Intention?

JB: Nein, nicht wirklich. Allerdings liegt es uns fern, den Hörer in eine Richtung zu lenken, oder gar als „Prediger“ aufzutreten. Das war noch nie unser Plan, und wird es auch niemals sein.

JV: Abgesehen davon, war es uns auch schon immer wichtig, dass Texte und Musik eine Einheit bilden. Es würde wohl nicht viel bringen, wenn eine Nummer mit aggressiver Grundstimmung von einem Thema handelt, dass überhaupt nicht zu dieser passt. Damit wäre wohl auch die Live-Wirkung wesentlich geringer.

Apropos: Gab es denn schon die Chance eure neuen Tracks auf deren Publikumswirkung zu testen?

JV: Nein, leider noch nicht. Die Feuertaufe werden einige der Nummern wohl bei der Releases-Party demnächst hier in Los Angeles im „Rainbow Bar & Grill“ erleben. Zwar haben wir uns noch nicht festgelegt, welche Tracks wir live präsentieren werden, aber es werden definitiv einige vom neuen Album dabei sein.

Werden die denn dann auch bei den anstehenden Gigs in Europa vorgestellt werden?

JB: Das hängt in erster Linie davon ab, wieviel Spielzeit wir bekommen. Wenn wir bei einem Festival auftreten und uns nur 45 Minuten zur Verfügung stehen, wird es wohl bei einigen wenigen Tracks bleiben. Schließlich wollen unsere Fans auch die Klassiker hören!

JV: Das stimmt! Ohne unsere Klassiker zu spielen, dürfen wir wohl keinen Festivalauftritt beenden, haha. Unsere Fans wollen sie schließlich auch nach all den Jahren immer wieder hören.

Und das zu Recht, wie ich meine! Wie viele Songs habt ihr denn komponiert, bevor ihr »Emotion Factory Reset« zur Veröffentlichung eingereicht habt?

JV: In Summe waren es 14, von denen wir elf auf dem Album untergebracht haben. Mehr waren es nicht. Uns war es immer schon wichtiger, ausnahmslos hochwertige Songs zur Verfügung zu haben und davon eine Auswahl treffen zu müssen, als sich mit einer Riesenmenge an Tracks konfrontiert zu sehen und erst einmal überlegen zu müssen, was wir davon tatsächlich auf einem Album haben wollen.

Das klingt sehr vielversprechend. Gibt es denn schon Ideen, wann und wie die drei übrig gebliebenen Tracks unters Volk gebracht werden sollen?

JV: Hmm. Nein, noch nicht.

JB: Darüber haben wir noch nicht einmal nachgedacht.

Wie wäre es denn mit einer Veröffentlichung anlässlich des 45. Bandjubiläums? Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollte es 2026 so weit sein…

JV: Moment, ich glaub‘ ich muss mir erst einmal einen Taschenrechner holen, haha.

JB: Moment mal. Die Veröffentlichung unserer ersten EP war doch erst 1983. Das ist doch noch gar nicht so lange her, haha. Okay, zugegeben, wir sind definitiv nicht mehr die Jüngsten. Über irgendeine Jubiläumsedition haben wir bisher allerdings wirklich noch nicht nachgedacht.

Alles gut. War‘ ja auch nur mal so eine Idee von mir. Eure treuen Fans werden es auch sicher auch nicht verübeln, wenn ihr nichts diesbezüglich veröffentlicht. Die Beziehung zu euren Fans gilt seit jeher als besonders innig. Was mich immer schon interessiert hat, ist, ob ihr bei Euch in den Staaten, oder doch hier bei uns in Europa, über die größere Anzahl an Fans verfügt?

JV: Gute Frage. Ich denke auf Grund der frühen Jahre immer noch hier bei uns. Allerdings muss ich sehr wohl auch festhalten, dass wir es sehr zu schätzen wissen, wie loyal unsere Fans in Europa sind. Sie haben uns in all den Jahre die Treue gehalten und uns sowohl bei Konzerten als auch durch den Kauf unserer Scheiben immerzu unterstützt. So etwas ist nicht selbstverständlich, und daher ist uns auch bewusst, wem wir das zu verdanken haben.

JB: Was die Fans in Europa und den Staaten auf jeden Fall gemeinsam haben, ist, dass sie die gesamte Bandgeschichte mit uns verbracht haben. Klar, man könnte es auch anders ausdrücken: Sie sind mit uns alt geworden, haha. Das ist in diesem Fall aber definitiv positiv zu sehen.

JV: Auf jeden Fall! Mittlerweile können wir auf unseren Gigs sogar schon mehrere Generationen von Fans begrüßen. Und das ist natürlich etwas Besonderes.

Es freut mich zu hören, dass Euch das auch in den Staaten widerfährt. Ich dachte bisher nämlich, so etwa wäre bei Konzerten eher ein europäisches Phänomen.

JV: Loyalität und Familiensinn sind auch bei uns sehr ausgeprägt. Auch hier kann es sein, Großeltern nebst Kindern und Enkelkindern bei Rock-Konzerten anzutreffen. Unabhängig davon, ob es sich um einem Clubgig handelt, oder um ein Festival.

Es überrascht ehrlich gesagt, dass eure Fanbase in Europa nicht längst jene in den USA übertrifft.

JV:  Das liegt wohl an unserer Vergangenheit. Wir waren in den ersten Jahren in Europa nicht ausreichend präsent. Im Gegenteil, zum Zeitpunkt unserer ersten Gigs bei Euch hatten wir eigentlich schon drei Langeisen am Start. So gesehen darf es retrospektiv betrachtet niemanden wundern, dass die Band bei Euch nicht viel größer ist. Diesbezüglich waren uns diverse Kollegen einfach immer einen Schritt voraus.

JB: Wir wissen auch ziemlich genau, welche Regionen wir bei Euch bislang eher vernachlässigt haben. Wir haben beispielsweise bisher noch nie eine längere Tournee in Skandinavien gespielt, und auch diverse Großstädte vernachlässigt. Kopenhagen beispielsweise. Höchste Zeit also, dass wir uns auch dort einmal zeigen. Wir können es kaum noch erwarten, in diesem Sommer dort zum ersten Mal aufzutreten!

Auch wenn ich davon ausgehe, dass ihr allesamt den Fokus auf Armored Saint legt, sei mir zum Schluss noch die Frage gestattet, wie es denn um eure momentanen Beteiligungen bei anderen Projekten bestellt ist?

JB: Also ich bin zwar immer noch bei ELECTRIC SPAGHETTI aktiv, einem reinen Spaß-Rockabilly-Projekt, habe ansonsten aber ausschließlich ARMORED SAINT am Schirm.

JV: Bei mir sieht es ähnlich aus. Auch bei mir stehen ARMORED SAINT im Fokus. Alles andere wird hinten angereiht.

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