Neal Black, Sohn einer deutschen Mutter und eines indianischen Vaters aus Alabama, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Texas. In der dortigen Bluesszene ist er bekannt geworden als der Musiker, der regelmäßig die Konzerte von Stevie Ray Vaughn, THE FABULOUS THUNDERBIRDS, OMAR & THE HOWLERS, u.v.a. eröffnete.
Neal Black hat den Blues gelebt. Es ist nichts, was er aus einem Video Clip oder aus einem Buch gelernt hat, es sind wahre Geschichten des Lebens, seine Geschichten. Neal verbrachte harte Zeiten in Texas, wo er mit dem Gesetz in Konflikt geriet, einsame Zeiten in New York, Heimweh in Mexico…
Neal Black singt den Blues mit einer Stimme, die irgendwo zwischen Tom Waits und Howlin' Wolf angesiedelt ist, nach einer Stange Zigaretten. Sein Gesang ist getönt mit dunkler Wut und süßer Melancholie getränkt in „smoking guitarwork that burns like a Tequila Sunrise“. Seine Texte kratzen an der Seele und berühren dich tief.
So auch auf „Number 3 Monkey“ zu hören. Möchte euch nur drei Anspieltipps mitgeben die volle Überzeugungsarbeit leisten sollten: Den Titeltrack, ein grooviger Roots-Rocker mit fulminanter Slide und Barrelhouse Piano, „Say Goodbye“, eine Midtempo-Preziose die nahezu komerziellen Ohrwurm-Anspruch erhebt und den abschließenden, tiefgründigen „His Last Song“, der den Zuhörer in etwas wehmütiger Stimmung entlässt.
Am 21. April gastiert der Mann live im Reigen, sichert euch rechtzeitig Tickets!

