OPAL OCEAN The Hadal Zone

flowfish

Die unentdeckte Welt der der Tiefsee

Eine Band, die mit einem Song namens “Schmeckedly Pop” loslegt ist mir schon mal ungehört sympathisch. Und wenn besagter Titel sich dann als reinrassiges Flamenco-Versatzstück entpuppt dann umso mehr.

OPAL OCEAN ist ein Akustik-Duo, das es innerhalb weniger Jahre vom Straßenmusikprojekt in Melbourne auf internationale, große Festival-Bühnen geschafft hat. Ihre Musik, die anfänglich laut Presseinfo in der Schnittmenge “zwischen Nuove Flamenco Rumba und Acoustic Prog Rock” angesiedelt war, hat sich stetig weiterentwickelt und was der Franzose Alexandre Champagnat (kurz Alex Champ) und Nadav Tabak aus Neuseeland mittlerweile so aus ihren Nylon String-Gitarren herausholen hat bereits mehrere Millionen Fans auf Youtube generiert. Der Spannungsaufbau des siebenminütigen, hypnotischen “Point Of No Return” wird durch dezentes Rhythmus-Tapping akzentuiert, das später auf “Bucket Of Fish” als alleiniges Stilmittel zum Tragen kommt. Die beschriebene Prog-Komponente tritt erst mal nur reduziert in Erscheinung, auf “Call To The Void” rückt sie merklich in den Vordergrund um sich dann auf “Polycephaly” vollends zu entfalten – kein Wunder, veredelt doch keine geringerer als DREAM THEATER-Tastengott Jordan Rudess den Track mit traumhaften Keyboard-Texturen.

“The Hadal Zone” ist ein Konzeptalbum, das den Hörer in die unentdeckte Welt der Tiefsee entführt – “Die Hadal Zone ist der tiefste Teil des Ozeans, voll von Rätseln und mystifizierenden Kreaturen, verborgen von Licht und völlig unsichtbar.”

So laßt uns eintauchen!

www.opalocean.com.au