Die Geschichte dieser britischen Formation ist zwar von ausnahmslos gelungenen Veröffentlichungen geprägt, nicht aber von einer einfach nachzuvollziehenden Historie, geschweige denn von Konstanz. Die aktuell zum wiederholten Male aufgelegten Alben »Lord Of Hypocrisy« (erscheint digital, auf CD und in unterschiedlichen Vinyl-Editionen) und »Mythical & Magical« (das legendäre Drittwerk gibt es anlässlich des 20-jährigen Erscheinungsjubiläums u.a. als Double-Vinyl inkl. einem exklusiven Etching auf Seite 4!) aus den Jahren 2004 bzw. 2006 gelten in eingeschworenen Fankreisen als „Kult“.
Unter anderem deshalb, weil sich die Formation rund um den 2015 verstorbenen Ausnahmesänger Terry Jones damit nicht nur in der Szene etablieren konnte, sondern auch ihre Frühreife unter Beweis stellte. Die Songs an sich stammen nämlich aus der ersten Existenzphase der Band, sind also zwischen 1976 und 1984 entstanden. Da die Zeit weder dem konzeptionellen Hintergrund noch der stilistischen Vortragsweise der Engländer etwas anhaben konnte, werden Fans von frühem Doom ebenso ihr Glück mit diesen Drehern finden, wie Freunde einer gemäßigten NWOBHM-Vortragsweise.


