Der amerikanische Gitarrist und Sänger verdiente sich seine ersten Sporen als Sideman des legendären Pinetop Perkins und hat sich seitdem mit seinen bisherigen vier Longplayern „Evolution“, „The Mathematics Of Love“, „Everbody Wants To Go To Heaven“ und „Mississippi Suitcase“ einen hervorragenden Ruf in der Blues-Szene erspielt. Das größte Kompliment bekam er von keinem Geringeren als Altmeister Buddy Guy: „You’re as bad as Eric Clapton. And I know Eric Clapton.“
Mit seinem neuen Album „Most Of The Time“ ist Peter Parcek zweifellos ein weiterer Meilenstein gelungen. Für das sensationelle Cover des Bill Withers-Klassikers „Grandma’s Hands“ gebühren ihm schon mal extra Sympathiepunkte, auch seine überaus gefühlvolle Interpretation des Titelsongs, Bob Dylan’s „Most Of The Time“, gemeinsam mit dem jungen Shooting Star Danielle Miraglia, ist ein Klasse für sich. Die 13 Songs auf dem Longplayer setzen sich nahezu zu gleichen Teilen aus überzeugenden Eigenkompositionen wie das groovige „Twistified“, dem Blues-Shuffle „Just Play Rhythm, Baby“ und dem mit illustren Genrekollegen wie Luther Dickinson (NORTH MISSISSIPPI ALLSTARS) und Mickey Raphael (Willie Nelson) eingespielten „When I’m Dead And Gone“, sowie durchwegs gelungene Covers, von denen neben den oben genannten noch der Bonus-Track „Swooshy“ vom großen Freddie King hervorzuheben wäre.
Ganz großes Kino Herrschaften, die Anschaffung von „Most Of The Time“ ist dringend empfohlen!

